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Kiki Kokolores, Tom Tom und Firelefanz, Clowns aus Dresden

Eva Spickenheuer freut sich schon sehr auf den Katholikentag in Leipzig. Als Jugendliche war sie 1992 in Karlsruhe mit dabei und fand es „einfach toll“. Das Gemeinschaftgefühl, die „Verbundenheit mit völlig unbekannten Menschen“, das hat sie fasziniert. In Leipzig aber wird Spickenheuer nicht einfach nur Teilnehmerin sein. Als Clownin Kiki Kokolores will sie Menschen zum Lachen bringen. Gemeinsam mit Thomas Patri alias Clown Tom Tom und Hendrik Förster alias Clown Firlefanz wird sie beim Grassimuseum zu finden sein. Improvisieren wollen sie, durch die Leute laufen, Kontakt aufbauen und dann „sehen, dass sich daraus Geschichten ergeben“.

Bei den MediClowns haben sich die drei vor etlichen Jahren kennengelernt und schon oft gemeinsam für Farbe im grauen Klininkalltag kranker Kinder gesorgt. Auch in der Seniorenarbeit sind die Clowns aktiv. Und sie machen mit beim „Starkmachtag“, einem Präventionsprojekt des Bistums Dresden-Meißen für Kinder von fünf bis 13 Jahren, das beim Katholikentag ebenfalls vorgestellt wird.

Am Clown-Sein liebt Eva Spickenheuer vor allem den Kontakt zu den Menschen. „Clowns tragen Emotionen nach außen, die andere Menschen lieber verstecken. Sie zeigen sie ganz ohne Scheu, und bringen die Menschen so zum Schmuzeln“, sagt die studierte Ingenieurin. Und auch das Kreative faziniert die Dresdnerin. „Als Clown musst du immer reagieren. Da kannst du nicht einfach dein Ding durchziehen.“

Text und Bilder sind lizenziert nach der Creative Commons Attribution CC BY-ND 4.0.
Fotos: © Jürgen Lösel/dreipunktdrei

 

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