Christian Nwachukwu Anyia aus Lagos

Christian Nwachukwu Anyia bezeichnet sich selbst als Missionar. Wenn er nicht gerade als Protokoll- und Sicherheitsbeamter arbeitet, engagiert er sich in Lagos für „Serve the City“, ein internationales Freiwilligennetzwerk, das sich in vielen Städten weltweit für Benachteiligte einsetzt. Vor ein paar Jahren, genauer gesagt 2008, suchte der Nigerianer im Internet nach christlichen Großereignissen und stieß dabei auf den Katholikentag in Osnabrück. Das Format sagte ihm zu, und kurzentschlossen buchte Anyia einen Flug nach Deutschland. „Ich habe mich sofort verliebt“, schwärmt der 51-Jährige. 2010, zum Ökumenischen Kirchentag in München, brachte er drei Freunde mit, 2016, in Regensburg, reisten sie gar zu zehnt an. Dazwischen besuchte Anyia aber auch evangelische Kirchentage, denn Christ sein, hat für ihn nichts mit Konfessionen zu tun. „Katholikentage sprechen nicht nur Katholiken an“, ist der Afrikaner überzeugt. „Es sind globale christliche Events.“ Natürlich reist Anyia auch im Mai nach Leipzig. Wie sehr er sich darauf freut und wie dankbar er für die deutsche Gastfreundschaft ist, das wollte er unbedingt persönlich im Skype-Interview erzählen. Auch technische Widrigkeiten konnten ihn davon nicht abhalten.

 

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