Jürgen Flatken, Journalist und Theologe aus Münster

Seit 2004 sind Katholikentage auch multimedial ein Ereignis: Eine ökumenisch besetzte Redaktion ist bei den Glaubenstreffen unterwegs, schaut hinter die Kulissen und berichtet von den wichtigsten Podien und Veranstaltungen. Das Team besteht aus Journalistenschülern des katholischen Instituts zur Förderung des publizistischen Nachwuchses (ifp), der Evangelischen Journalistenschule und des Medienkollegs Innsbruck und wird von erfahrenen Redakteurinnen und Redakteuren betreut. Jürgen Flatken ist seit 2014 dabei und wird beim Katholikentag in Leipzig als stellvertretender Leiter der Multimedia-Redaktion aktiv sein. Für 100tage100menschen.de hat er mit seinem Smartphone Statements zu Kirche, Journalismus und Glaubenskommunikation aufgezeichnet.

 

Sie sind gelernter Journalist und studieren jetzt Theologie. Wohin soll dieser Weg Sie führen?

 

 

Damit sind Sie bestens qualifiziert, um etwas zu der Debatte um die ethischen Grundsätze journalistischer Berichterstattung beizutragen, die angesichts der vielen Krisenherde mit Recht leidenschaftlich geführt wird. Was sagen Sie: Was kann und darf Journalisms?

 

 

Liegt der Journalist in Ihnen manchmal mit dem angehenden Theologen im Widerstreit, wenn Sie die Medien- und Informationsstrategie der katholischen Kirche sehen?

 

 

Zum Regensburger Katholikentag sind Sie 2014 quasi als Feuerwehrmann gekommen und haben drei Monate vor dessen Start das Digitalressort übernommen. Welche Fähigkeiten muss man für den Job mitbringen, um ihn gewissermaßen aus dem Stand bewältigen zu können?

 

Der Leipziger Katholikentag wird auch besonders sein, weil er in einem Umfeld stattfindet, in dem nur noch wenige Menschen Mitglieder einer christlichen Kirche sind. Vor welche Herausforderungen stellt das Sie und Ihre Multimedia-Redaktion?

 

 

Wie bändigt oder dirigiert man 40 Journalistenschüler, was kann man gleichzeitig von ihnen lernen und erwarten?

 

 

In 140 Zeichen: Warum ist Social Media das bessere Storytelling als zum Beispiel Print?

 

 

Was waren in dieser Hinsicht die überraschendsten Erkenntnisse aus Ihren Regensburger Aktionen und Beiträgen?

 

 

Welche Chancen liegen in dieser Art und Weise, Geschichte zu erzählen, für die Glaubenskommunikation?

 

 

Über welche Medien und Kanäle informieren Sie persönlich sich über die Themen Glauben und Religion?

 

 

Was meinen Sie, wie wird man in zehn Jahren von Kirche und Glaube hören?

 

Text, Bild und Videos sind lizenziert nach der Creative Commons Attribution CC BY-ND 4.0.

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